Exkursion 2008: Belgien

Sonntag, d. 18.5.2008

Anreisetag. Treffen im Hotel Borner-Mühle in Brüggen-Born.

Montag, d. 19.5.2008

Abfahrt 8.30 Uhr. Zum ersten Besuch an diesem Tag wurden wir von den Inhabern der Firma van de Reijt in Grottendonk mit Getränken und Gebäck empfangen. Herr Leendert van de Reijt informierte  uns über den Werdegang der Firma, den Zukäufen der vergangenen Jahre und der Umsatzentwicklung. Durch die Lage direkt am Wasserweg hat man alle Möglichkeiten zum günstigen  Ein-und Verkauf  und zur schnellen Belieferung der Kundschaft mittels Schiff in viele europäische Länder. Ein gutes Absatzgebiet ist u.a. Deutschland. Im Hafen Grottendonk befinden sich große Lagerhallen und eine Mischanlage zur Produktion diverser gemischter Sorten. Hergestellt werden auch Spezialdüngemittel für den Gartenbereich. Sehr stark ist man in der Lieferung von gesackter Ware dank großer Abfüllanlagen. Es werden jedoch nicht nur Mischprodukte gehandelt, sondern man ist mit vielen Industrieprodukten auch als Großhändler tätig. Die Mischanlagen insbesondere die Abfüllanlagen waren für uns von großem Interesse.

Weiterfahrt nach Antwerpen. Hier handelt es sich um die Hauptstadt der Provinz Antwerpen in der Region Flandern. Antwerpen liegt am Fluß Schelde und hat ca. 450.000 Einwohner. Zur Besichtigung haben wir uns in 2 Gruppen getrennt und ca. 2 Stunden einen Teil der Stadt besichtigt. Hier insbesondere den Altstadtbereich mit der Liebfrauenkathedrale, dem Großen Marktplatz und dem Judenviertel. Eine Besichtigung des Rubenshauses war leider nicht möglich. Alle Museen in Antwerpen haben montags geschlossen.

Nach dem Einschecken im Hotel wurden wir von Herrn Dr. Schnitzler von der K+S Benelux bv begrüßt. Die K+S hatte uns zu einem Abendessen mit Umtrunk in der Altstadt eingeladen. Wir fanden hier ein ganz gemütliches Restaurant mit vorzüglicher Küche und verlebten einen für alle Teilnehmer interessanten schönen Abend. Vielen Dank an K+S.

Dienstag, d. 20.5.2008

Auf Vermittlung von Herrn Dr. Schnitzler hatten wir am Vormittag Gelegenheit zu einer Besichtigung der Umschlagsanlagen der Firma Manuport im Hafen von Antwerpen. Der Hafen ist einer der größten der Welt und der Zweitgrößte in Europa nach Rotterdam. Die Größe des Hafens war fast nur zu erahnen. Imposant die Umschlagsanlagen der Manuportgruppe. Empfangen wurden wir von dem Hafendirektor Herrn Borteel. Da das Gelände so riesig ist, fuhren wir mit dem eigenen Bus zur Besichtigung der Lager- und Umschlagshallen. Hierbei folgten jeweils die Erklärungen über Umschlagstonnagen und Lieferungen. Für alle Teilnehmer sicherlich sehr informatorisch.

Weiterfahrt zu unserem Hauptziel an diesem Tag, den Produktionsanlagen der Firma YARA in Sluiskil. Es handelt sich hier um eine der größten Produktionsanlagen der YARA. Empfangen wurden wir von der Werksleitung und Herrn Peter Krull. Nach einem Imbiß wurde uns die Entwicklung des Werkes, verbunden mit den Umsatzzahlen der letzten Jahre bildlich dargestellt. Wir erfuhren, dass es bis z.Z. keine größeren Investitionen mehr gegeben habe, diese jedoch dringend notwendig seien. Auf Grund der Marktentwicklungen im Düngemittelbereich habe sich die YARA nun jedoch entschieden, in Sluiskil massiv zu investieren. Außer einer Vergrößerung und einer Generalüberholung der jetzigen Anlagen ist der Neubau einer Harnstoffanlage mit einer Tagesleistung von 3.500 to geplant. Auf Grund des großen Geländes wurde eine Werksbesichtigung überwiegend mit dem Bus vorgenommen.

Anschließend Weiterfahrt nach Brügge. Dort Übernachtung.

Zu die Besichtigung Sluiskil und dem Programm in Brügge wurden von der YARA Herrn Peter Krull eingeladen. Nach einem Abstellen der Koffer im Hotel trafen wir uns zu einer gemeinsamen Grachtenfahrt. Hier konnten wir einige der Schönheiten Brügges sehen, die bei einem Rundgang nicht möglich gewesen wären.

Mit einem Abendessen in einem urigen Altstadtrestaurant endete der Tag.

Mittwoch, d. 21.05.2008

Am Mittwochmorgen folgte eine Stadtbesichtigung von Brügge. Bei Brügge handelt es sich um eine der schönsten Städte Europas. Die Altstadt ist in der Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgeführt. Unsere Stadtführer waren nicht müßig uns die kulturellen Teile der Stadt zu zeigen, denn in den verschlungenen Gässchen und den romantischen Grachten begegnet man einer reichen Museumslandschaft. Auch hier unser Dank an die YARA.

Weiterfahrt nach Gent.
Hier zunächst noch einmal zur Manuport und Besichtigung der dortigen Umschlaganlagen und des Hafens.
Um 14.oo Uhr Fahrt in die Stadt und zur Stadtbesichtigung. Durch die Reiseführerin erfuhren wir einiges über die Geschichte Gents. Gent ist die Hauptstadt Ostflanderns, hat ca. 250000 Einwohner und ca. 60.000 Studenten. Es ist eine sehr lebhafte und urgemütliche Stadt. Sie liegt am Zusammenfluß von Schelde und Lei und hat einen großen Hafen. Über den Zeekanal ist Gent direkt mit Sluiskil/Terneuzen verbunden. Bei dem Rundgang konnten wir uns von prachtvollen Bauten und einem wirklich lebhaften Hafen überzeugen.

Weiterfahrt nach Brüssel.
Unser Hotel in Brüssel lag in einer sehr engen Straße und nur dank der hervorragenden „Einbahnstraßenfahrweise" von Hardy erreichten wir das Hotel ohne große Fußwege. Für den Abschlussabend wurden wir von der METRAC, Frau Löffler, in das Restaurant Aux Armes de Brüssel eingeladen. Dieses Restaurant liegt in der sogenannten „Fressgasse" in Brüssel nahe am Grand Place. Für diesen schönen Abend Dank an Frau Löffler.

Donnerstag, d. 22.05.2008

Am letzten Morgen Stadtrundfahrt und Stadtbesichtigung Brüssel. Die für die Besichtigungen der belgischen Hauptstadt zur Verfügung stehende Zeit von nur ca.2 Stdn. war für alle Sehenswürdigkeiten (Grand Place, Atomium, Europaviertel usw.) viel zu kurz. Ein Mitbringsel waren für viele die belgischen Pralinen. Von Brüssel erfolgte dann die Rückfahrt nach Deutschland zum Ausgangshotel. Hier endete gegen 14.00 Uhr diese Fahrt.

Allen Firmen und Mitarbeitern. die uns durch ihre Führungen, Besichtigungen, Vorträge und freundliche, großzügige Einladungen unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön.

Bildergalerie:

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